Am 3. Februar 2009 hatte sich Station entschieden, sich gemäß dem freiwilligen Kapitel 11 für bankrott zu erklären oder neue Bedingungen vorzuschlagen, um die 2,3 Milliarden-Schulden zu bereinigen. Auch boten Fertitta und einige Investoren an, 244 Millionen Dollar in das Geschäft als Teil neuer Bedingungen zu investieren. Der 2. März 2009 war für die Anleiheninhaber die vorgeschlagene Deadline, um für oder gegen das Geschäft zu stimmen. Stations hat schon die Zinszahlung ausgesetzt, die im Februar fällig war.
Laut Bill Lerner, Kasinoanalyst, plant Boyd einen 250 Millionen-Dollar-Cash Flow von den Station Kasinos. Die Rating-Agenturen Fitch und Moody's warten noch ab, bis sie über den Status entscheiden. Investoren wissen nicht, ob sie das Angebot von Boyd annehmen sollen.
2007 haben Stations Großaktionäre Frank, Lorenzo Fertitta und Colony Capital an der Spitze des Buy-out-Booms der Gesellschaft geäußert, dass man an der Umstrukturierung zusammen mit dem Vorschlag von Boyd Gaming arbeiten werde. Aber die Geschäftsführung von Colony Capital gibt derzeit keine Kommentare dazu ab.
Im letzten Jahrzehnt waren Boyd's und Station mit die größten Player unter den Kasinobetreibern in Las Vegas. Wegen der Rezession fielen die Einnahmen bei Station um 19% und der Cash Flow um 25% im letzten Quartal. Und der 26. Februar 2009 war der Fälligkeitstag, um die Gewinn- und Verlustrechnung von Boyd's vorzulegen. Wenn Boyd erfolgreich ist, könnte Station seine Kasinoreihe aufgeben.