Die neue Gesetzeslegung von Anfang des Jahres hat das Leben der Casinos schwer gemacht. Raucherverbot und Werbeverbot sollte die Anzahl der Besucher um einiges vermindern. Doch nun hat auch die Finanzkrise ihre Spuren bei den Casinos hinterlassen. Man redet von einem Umsatzruckgang der Spielbanken von 15 bis 20 Prozente. Sowohl kleine als auch große Casinos sind betroffen. Obendrein machen Spielotheken der Casinos große Konkurrenz, sie werden immer beliebter, da sie auch mit Kleingeld spielbar sind. Das Raucherverbot soll aber der schwerwiegendste Grund für diese sinkenden Umsätze sein.
Doch nicht nur in Deutschland macht sich der Rückgang und teilweisen Zerfall der Casinos zu bemerken. Auch Frankreich leidet und die Umsätze dessen Casinos gehen zurück. In der kürzlich erscheinende Tageszeitung "Courrier Picard" wurde eine Bilanz der 197 französischen Casinos veröffentlicht. In diesem Bericht kann man nach verfolgen, wie die Casinos unter einem Rückgang von 15 Prozent diese Jahr litten.
Ein Sprecher des Casino-Dachverbands nennt drei Gründe für dieses plötzliche Phänomen: "Für uns schlagen die 2007 verfügten Identitätskontrollen, die Kaufkraftverluste und das seit 1. Januar geltende Rauchverbot negativ zu Buche."
Während Casinos in Frankreich und Deurtscghland über Verluste bis zu 21 Porzente klagen, kann sich die Spielbank Saarland mit 8,7 Prozent glücklich schätzen. Der Grund wird auch hier deutlich. Der Rauchverbot setzte sich für die Saar-Casinos nicht durch, da diese frühzeitig als "Clubs" ausgewiesen wurden, wo das Rauchverbot nicht gelte.