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Game Over für Casino Aachen?

by Daniel Mueller
( August 24 2008 14:14:0 )
Der Wandel der Glücksspiel Branche ist im vollen Laufen. Die Zukunft ist nicht sicher.

Casino Aachen ist ein klassisches Beispiel für die negativen Auswirkungen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen des Glücksspielvertrages zum Spielerschutz. Mit den neuen Gesetzten ist es den Casinos untersagt öffentlich zu werben, Identitätskontrollen in den Casinos, begrenzte Glücksspielangebot und weitere Rechtlinien zeigen nun ihre negative Wirkung auf den Casinos.

Besonders kleine Casinos sind betroffen, so wie das Casino Aachen, das seit 1974 besteht. Die Zahlen vom ersten Halbjahr 2008 sind bedrückend und schockierend. 2006 führten die Aachener eine Spielbankabgabe in Höhe von 11,5 Millionen Euro an Land, Stadt und die gemeinnützige Wohlfahrtspflege ab. Doch schon 2007 sank die Summe auf 10,4 Millionen Euro. Man kann nur niedrige Zahlen für das Jahr 2008 erwarten.

Doch nicht nur die kleinen Casinos leiden an den Ausmaßen. Auch die großen Casinos spüren den Wandel in der Glücksspiel Branche. So auch das grüßte Casino Deutschlands, die Spielbank Dortmund-Hohensyburg. Hier belaufe sich das Minus mittlerweile auf rund 22 Prozent.

Zudem Malheur der Casinos wurde zudem Mitte des Jahres ein Rauchverbot den Casinos durchgesetzt. Nun darf nicht mehr in den Räumen der Casinos geraucht werden. Der Start des Nichtraucherschutzes habe den Negativ-Trend bei Roulette, Baccara, Poker und Co. Verstärkt. Raucher wenden sich von Casinos und suchen sich nun andere Orte, um zu qualmen.

Die Zukunft der Casinos in Deutschland ist ungewisse, Die Frage ist, ob es sich momentan um eine Glücksspiel Branche Krise handelt oder es schwarz für manche Casinos aussieht. In der Zwischenzeit müssen die Casinos weiter hart arbeiten und hoffen, dass es nicht bald das "Game Over" für sie heißt.

 

 

 

 


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