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Kein Lotto mehr in Kioske

by Florian Meyer
( September 23 2008 16:59:0 )
Kioskbesitzer sind entsetzt, Gerichtsurteil hat festgelegt, dass Kioskbesitzer keine Rechte mehr haben, Lottoscheine zu verkaufen.

In Berlin wurden nun entschlossen, dass Süßwaren und Spielscheine strikt getrennt werden. Das heißt nun für viele Kioskbesitzer, sich zwischen Lotto Kunden oder Kinder der Nachbarschaft als Kunden zu entscheiden. Rund 1000  Lotto-Annahmestellen sind betroffen. Die Auflagen sind Teil des seit dem 1. Januar geltenden Glücksspielstaatsvertrages, der die Lottogesellschaften dazu verpflichtet, gegen Spielsucht vorzugehen. Keiner versteht genau den Entschluss, das Gerichtsurteil ist ein Todesurteil für viele Kioske.

Zudem ist den meisten Kioskbesitzer noch immer nicht klar, wie sich dieser Gerichtsurteil um zusetzten ist. Dürfen nun gar keine Süßigkeiten mehr in Lotto-Annahmestellen verkauft werden, oder reicht es, das Süßwarenregal in einigen Metern Abstand zu den Lottoscheinen zu platzieren? Welche Auswirkungen hat dieses Gesetzt auf den Kleininhaber?

Viele rechnen schon mit einen Umbau ihren Kioske, falls es wirklich heißen soll, dass Waren getrennt werden muss. Doch den meisten Kioskbesitzer fehlt das Geld für einen Umbau. Sollen diese Kioske entweder sich auf einen Ware reduzieren oder ganz schließen?

Auf Grund der vielen Beschwerden bei den Kioskinhaber, hat sich die Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB) zusammengetan und am 4. September eine Beschwerde eingereicht. Die DKLB wurde ignoriert und hat sich nun entschlossen, juristisch gegen den Entscheid vorzudrängen.

Nun muss mit Geduld abgewartete werden, was die DKLB erreichen wird und welche Anweisung weitergeführt wird. Die Kioskbesitzer erhoffen sich eine Umkehrung des Gerichtsurteils, denn bis heute ist ihnen noch nicht klar, ob Kaugummi als Süßware gilt oder nicht.


 


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